Pathologie und Zytologie
 
 
Vorsorge-Zytologie
Durch diese schmerz- und risikolose Früherkennungs-Untersuchung zur Vorbeugung des Gebärmutterhalskrebses ist es gelungen, die Zahl der Erkrankungen um über 70% zu verringern.

Dünnschicht-Zytologie (ThinPrep)
Dieses neue Verfahren in der Vorsorge-Zytologie wird von unseren Laboratorien angewandt. Es ermöglicht eine wesentlich sicherere Beurteilung der untersuchten Zellen.

HPV-Diagnostik
Bestimmte Typen des HPV-Virus sind für die Entstehung des Gebärmutterhalskrebses mit verantwortlich. Durch einen Test auf diese Viren lässt sich klären, ob eine besonders intensive Krebsvorsorge zu empfehlen ist.

Immunzytochemie
Durch Untersuchungen der Zellchemie lässt sich die Vorsorgediagnostik weiter verfeinern. Bei unklarem zytologischem Befund sucht man nach bestimmten Eiweißstoffen, die vor allem in Krebszellen vorkommen. Dies bringt weitere Hinweise darauf, ob eine Zellveränderung bösartig ist.

DNA-Analyse
Durch eine Untersuchung der DNA (genetischen Information) von krankhaft veränderten Zellen kann man auf das Risiko einer bösartigen Entwicklung schließen.

Diagnostik an Gewebeproben
Proben von krankhaft verändertem Gewebe werden mikroskopisch untersucht, um einen genauen Befund zu erhalten und eine angemessene Behandlung zu ermöglichen.

UroVysion
Mit dem UroVysion-Test ist Blasenkrebs schon im Frühstadium, lange bevor die ersten Symptome auftreten, zu erkennen. Dies steigert die Heilungschancen entscheidend. Die Untersuchung wird an einer Urinprobe vorgenommen, aus der sich Zellen der Blasenwand isolieren lassen. Da sich Krebszellen aus der Blase äußerlich oft nicht von gesunden Zellen unterscheiden, werden mit besonderen Farbstoffen genau die Chromosomen gekennzeichnet, die bei bösartigen Erkrankungen der Blase vermehrt auftreten. Diese lassen sich unter dem Mikroskop dann erkennen. Während gesunde Zellen jeweils zwei Chromosomen einer Farbe enthalten, sind Zellen mit mehr gleich eingefärbten Chromosomen Zeichen einer Krebserkrankung. Ein Eingriff oder eine Blasenspiegelung ist für den Test nicht erforderlich. Er ist damit schmerzfrei und ohne Risiken.

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