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Darmkrebs-Früherkennung
Viele bösartige Tumoren können heute durch
frühzeitige Erkennung vermieden oder geheilt werden.
Hierzu gehört ganz klar der Dickdarmkrebs, der
nicht selten ist: Immerhin tritt er in Deutschland bei
6 von 100 Personen im Laufe des Lebens auf. Seit einigen
Jahren weiß man, dass sich Dickdarmkrebs schon
viele Jahre vor seiner eigentlichen Entstehung durch
Vorstufen, sogenannte „Polypen“ im Darm
ankündigt. Diese Polypen sind zunächst gutartige
Geschwülste der Darmwand, die erst spät zu
bösartigem Darmkrebs entarten. Durch eine frühzeitige
Erkennung dieser Vorstufen kann Darmkrebs also effektiv
verhindert werden. Bei Erkennung des Darmkrebses im
Frühstadium sind die Heilungschancen heute mit
über 90% außerordentlich gut.
| Die sicherste und effektivste
Methode, den Darmkrebs in seinen frühen Formen
oder gar dessen Vorstufen zu diagnostizieren, ist
die Darmspiegelung. Mit ihr werden etwa 99% der
Dickdarmkrebsfälle und –polypen erkannt.
Diese Untersuchung wird neuerdings von den gesetzlichen
Krankenkassen im Rahmen der Krebsvorsorge für
Personen über 55 Jahre angeboten. Sie sollten
diese Chance wahrnehmen! |
Da Darmkrebs auch bereits vor dem 55. Lebensjahr auftreten
kann, oder falls Sie die Darmspiegelung nicht durchführen
lassen möchten, existieren seit wenigen Jahren
hochspezifische Tests auf Blut im Stuhl, bei denen mittels
sogenannter Antikörper spezifisch der rote Blutfarbstoff
(Hämoglobin) des Menschen im Stuhl nachgewiesen
wird. Studien konnten zeigen, dass hiermit etwa doppelt
soviel Fälle von Dickdarmkrebs – meist noch
in frühen Stadien – erkannt werden können
als mit dem herkömmlichen Hämoccult-Test.
Auch die oben erwähnten Vorstufen, die Polypen,
werden, wenn sie größer sind, in vielen Fällen
(ca. 80%) erkannt. Ein weiterer Vorteil des Tests gegenüber
dem herkömmlichen Hämoccult-Test ist, dass
keinerlei Diät eingehalten werden muss.
Der immunologische Test auf Blut im Stuhl sollte einmal
jährlich aus zwei Proben eines Stuhlgangs durchgeführt
werden. Dieser verbesserte Test wird nicht von den gesetzlichen
Krankenkassen bezahlt.
Wenn Sie Interesse an dem Test haben, so sprechen Sie
uns an. Wir helfen Ihnen weiter!
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